Story – Wieso wir den ersten Kindermusik-Player für Streamingmusik entwickeln

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die Gründer von laleby Luisa und Tobias Cors Musik-Streaming-Player

Wir wollen euch hier kurz erzählen wie es dazu kam, dass wir laleby gegründet haben.

Kindergeburtstag in der Vorweihnachtszeit

Kurz nach dem ersten Geburtstag unseres Sohnes stand bereits Weihnachten vor der Tür. Da wir schon genug Spielzeug hatten, dachten wir über ein sinnvolles Geschenk nach. Unser Sohn fing gerade an Spaß an Musik zu entwickeln. Deshalb wollten wir ihm sein erstes Audiosystem schenken. Wir sind die Ersten im Freundes- und Familienkreis mit Kindern. Also haben wir uns ganz klassisch über Google und im Einzelhandel informiert. Wir hatten also keinerlei Vorstellung darüber, was der Markt für Kindermusik-Elektronik im Jahr 2016 so zu bieten hatte.

Erfolglose Suche nach einem Kindermusik-Player

Unsere Vorstellungen waren verschwommen, aber wir wollten auf jeden Fall digitale Musik abspielen können und im Idealfall auch die Inhalte unseres Studenten-Spotify-Zugangs. Und unser Kleiner sollte den Player selber bedienen können. Vielleicht noch nicht direkt mit 12 Monaten perfekt. Aber es sollte auf jeden Fall ein kindgerechtes Abspielgerät sein. Was wir auf keinen Fall wollten – und ehrlich gesagt vor unserer Recherche auch kaum für die etablierteste Lösung gehalten hatten – war Geld für Tonträger auszugeben. Das war zum einen unserem knappen Budget als studentische Eltern geschuldet. Zum anderen sind wir zwar mit einem Kassettenrecorder und später dann einem CD-Player aufgewachsen aber hatten zu dem Zeitpunkt schon seit einem knappen Jahrzehnt kein solches Gerät mehr in unserem Haushalt.
Das Ergebnis unserer Recherche wird für die Meisten von euch keine Überraschung sein: Tonträger! Und mit Tonträgern meinen wir auch SD-Karten. Mag sein, dass uns eine SD-Karte nicht Mal sonderlich gestört hätte. Wenn Drag&Drop möglich gewesen wäre. Oder sie zumindest einfach zu wechseln und in einem einigermaßen hochwertigen und bezahlbaren Gerät stecken würde. Unser Wunsch nach einem Gerät, das die Kinderlieder in unseren Streaming-Accounts abspielen kann, rückte auf jeden Fall in sehr weite Ferne.

Vom Küchentisch-Projekt zum StartupFoto von zwei Kleinkindern im selbstgebauten Segelschiff Kindermusik

Die Vorweihnachtszeit wurde zur Weihnachtszeit und wir konnten uns nicht dazu entscheiden ein Gerät zu kaufen. Dafür hatten wir ein neues Küchentisch-Projekt. Und daraus wurde im Laufe der nächsten 1,5 Jahre so viel mehr! In dem Jahr wurden wir, ohne jemals jemandem von unserer Idee erzählt zu haben, oft darin bestärkt, dass es dieses Problem nicht nur für uns gibt. Beim den Babykursen, die wir mit unserer Tochter besuchten fielen zum Beispiel folgende Bemerkungen:

„Wir streamen ja Kindermusik von Spotify auf eine Bluetooth-Box. Ist nur blöd, wenn Papa dann mit seinem Handy aus dem Raum geht oder einen Anruf bekommt.“

„Ich lasse die Musik meistens einfach über unseren WLAN-Lautsprecher laufen. Elsa will aber immer alles selber machen, deswegen gibt es oft Streit.“

„Ich habe ein neues Audiosystem mit Figuren entdeckt. Für meinen sechsjährigen lohnt sich das aber nicht mehr. Und irgendwie ist das ja auch ganz schön teuer für jedes Hörspiel eine Figur zu kaufen.“

Weihnachten 2017 konnten wir uns wieder für kein Gerät entscheiden aber waren uns dafür sicher, dass wir das Problem selber in die Hand nehmen. Entstanden war in diesem Jahr eine geteiltes digitales Notizbuch, welches so voll von Ideen, Konzepten, konkreten nächsten Schritten, Umsetzungen usw. war, dass nichts weiter nötig war als zu sagen: „Das machen wir jetzt einfach“. Lest hier weiter, wie wir uns laleby vorstellen.

Teamsuche

Auf der Suche nach einem Produktdesigner hat sich Tobias an seinen ehemaligen Kommilitonen Jonathan erinnert, der inzwischen auch zweifacher Papa ist. Wir schrieben ihm eine kurze Mail und es war das perfekte Match! Ab dem Moment hatten wir ein weiteres Teammitglied und professionellen Produktdesigner an Bord! Hier (über uns) findet ihr eine Kurzvorstellung des Teams und ein Foto von uns allen.

 

2 Responses

  1. […] Angebot und der Fokus des Startup Docks sehr gut zu laleby und unserer Gründungsphase passte. (Im letzten Blogeintrag könnt ihr übrigens unsere Gründungsgeschichte […]

  2. […] Angebot und der Fokus des Startup Docks sehr gut zu laleby und unserer Gründungsphase passte. (Im letzten Blogeintrag könnt ihr übrigens unsere Gründungsgeschichte […]

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